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Stufen der Implantation

1. Vorbereitung des Patienten und der Mundhöhle zum Eingriff

2. Modellierung eines maßgeschneiderten Implantatdesigns

3. Wenn es wackelige Zähne gibt, die nicht wiederhergestellt werden können, werden diese extrahiert und durch Implantate ersetzt

4. Wenn die Zähne bereits fehlen, wird das Implantat in das im Knochen gebohrte Loch mit dem Kompressionsverfahren hinein gesetzt

5. Der Orthopäde nimmt einen Abdruck, formt und fertigt eine Prothese an

6. Die Implantatköpfe (Abutments) werden im gewünschten Winkel für das spätere Einsetzen der Prothese befestigt

7. Am dritten Tag nach der Implantation wird eine festsitzende Metall- und Kunststoffprothese auf die Konstruktion aufgesetzt, um sie dem Biss des Patienten anzupassen

8. Der Patient kann beginnen, mit den neuen Zähnen zu kauen

Kommen wir nun zur Zahnimplantation selbst. Klassische Implantate wurden 10 Jahre vor basalen Implantaten erfunden. Sie unterscheiden sich deutlich sowohl durch ihr Einsetzen, als auch durch das biochemische Prinzip der Stabilisierung im Kiefer. Klassische Implantate haben eine aufgeraute und manchmal sandgestrahlte Oberfläche und werden meist in den Alveolarfortsatz des Ober- oder Unterkiefers eingeschraubt. Das Prinzip der Einheilung des herkömmlichen Implantats besteht darin, dass in der Spongiosa um das Implantat herum Knochensepte anwachsen und einen festen Sitz des Implantats sicherstellen werden, was die Einhaltung bestimmter „Faustregeln“ für die Implantatinsertion erfordert. Der Abstand zwischen den Implantaten sollte mindestens 3 mm und 2 mm vom Zahn betragen, um die Ernährung des spongiösen Knochens nicht zu stören und die Kapillaren nicht zu blockieren. Darüber hinaus muss man 3 bis 6 Monate auf die Knochenintegration warten, bevor man mit der Prothetik beginnen kann. Klassische Implantate sind in der Regel zweizeitige oder zweiteilige Implantate: Das Implantat selbst und das Abutment. Das Abutment wird mit einer speziellen Schraube auf dem Implantat verschraubt. Liegt eine signifikante Atrophie des Alveolarfortsatzes oder dessen Fehlen vor, so entstehen bestimmte Probleme bei der Insertion von herkömmlichen Implantaten. Es ist notwendig, eine Osteosynthese zu machen, ein Knochenvolumen zu schaffen, einen geschlossenen oder offenen Sinuslift am Oberkiefer durchzuführen. Im posterioren Unterkieferbereich, wo der Nervus mandibularis verläuft, können manchmal keine Implantate gesetzt werden.

Dieses Problem kann durch das Einsetzen von Basalimplantaten gelöst werden. Sie bilden ein Ganzes: Implantat und Abutment. Mit anderen Worten, es muss nichts auf das Implantat geschraubt werden. Das Implantat selbst besteht aus hochglanzpoliertem Titan. Poliertes Metall verhindert das Anhaften von Keimen und eliminiert das Risiko einer Infektion auf dem basalen Implantat. Ein herkömmliches Implantat hingegen kann infiziert werden, da es eine raue Oberfläche hat. Unser Körper kommt mit zahlreichen Keimen in Berührung, ist aber mit dem Immunsystem weitgehend geschützt. Wenn das Immunsystem versagt oder eine Fehlfunktion aufweist, steigt das Risiko einer intraossären Infektion um das Implantat herum. Die basalen Implantatscheiben sinken in den basalen Knochen ein und sind dort fest verankert. Da der basale Knochen sehr hart ist und nicht atrophiert, verläuft der polierte Implantatstiel durch den spongiösen Knochen und tritt durch die obere kortikale Schicht auf die Zahnfleischoberfläche als Abutment aus. Da der Basalknochen die gesamte Last trägt, darf ihm diese Funktion nicht abgesprochen werden. Für das Abutment muss sofort eine Krone angefertigt und zum Mitkauen gebracht werden. Dies nimmt etwa 3-5 Tage nach der Abdrucknahme in Anspruch. Kronen oder Brücken werden in zahntechnischen Labors in Moskau angefertigt. Wenn der Alveolarfortsatz in der Projektion der Kieferhöhle „eingeschmolzen“ ist, darf man nicht vergessen, dass im Oberkiefer basaler Knochen vorhanden ist. Hinter der Höhle, im Bereich des Tuber maxillae und des Flügelgaumenknochens, und vor der Höhle, im Bereich des Ansatzes des Jochbeins und des Kieferhöhlenbodens, befindet sich ein sehr starker und dicker Basalknochen. Wir werden die basalen Implantate in diesem Bereich positionieren und die Zähne innerhalb von 3 bis 5 Tagen anfertigen. Zunächst werden sie provisorisch sein, aus Kunststoff, aber Sie werden damit voll kauen und lächeln können. Nach 8-10 Monaten ersetzen wir sie durch ästhetischere Metallkeramik- oder Zirkonkronen. Es ist zu beachten, dass wir bei der Insertion von basalen Implantaten die Kieferhöhle umgehen werden. Diese Methode ist sehr bequem für Patienten mit chronischen Problemen in den Nebenhöhlen. Subbasale Implantate (Markenname TOI) werden im posterioren Unterkieferbereich, wo der Nervus mandibularis in der Nähe des Kieferfortsatzes verläuft, bei vollständiger Atrophie des Alveolarfortsatzes eingesetzt. Sie haben einen Fuß, der entweder oberhalb oder unterhalb des Nervs liegt. Während des operativen Eingriffs wird alles mit einem OPG-Bild überwacht. Es sind keine teuren R-Untersuchungen wie MRT oder CT notwendig.

Für den Oberkiefer ist eine Übersichtsaufnahme mit einem kontrollierenden 5-mm-R-Kontrastbolus ausreichend. Außerdem entfällt bei der basalen Implantation die Notwendigkeit der Einnahme von Antibiotika, die wir vor und nach der OP verschreiben, da die Anhaftung von Keimen an der polierten Implantatoberfläche ausgeschlossen ist. Bei Diabetes kommt es zu Veränderungen in der Spongiosa, der das basale Implantat keinen Schaden zufügt, da der geschliffene Hals durch die Spongiosa geht und keinen Einfluss darauf hat.

Pflege der basalen Implantate

Die Lebensdauer von Kronen und Implantaten hängt von deren Pflege ab. Sie ist nicht kompliziert und umfasst nur wenige Empfehlungen:

Zweimal tägliches Putzen mit einer weichen Zahnbürste und Zahnpasta

Spülung mit warmem Wasser oder antibakteriellen Lösungen nach den Mahlzeiten

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt, um ggf. Veränderungen zu korrigieren

Es ist sehr wichtig, verschiedene Mundkrankheiten und andere Erkrankungen, die die Implantate beeinträchtigen könnten, zu vermeiden oder rechtzeitig behandeln zu lassen.

Wenn Sie sich für die Basalimplantation interessieren und Fragen dazu haben, können Sie in unserer Klinik eine ausführliche Beratung und einen Behandlungsplan erhalten. Besuchen Sie unsere Praxis und wir werden Ihnen bestimmt helfen.

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